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17. Dezember 2021

Strategiedialog Automobilwirtschaft
Newsletter 12/2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

es wird erwartet, dass im Jahr 2030 bundesweit ein Drittel der Fahrzeuge im Bestand und 60 bis 80 Prozent aller Neuzulassungen elektrifiziert sein werden. Circa 400.000 bis 800.000 öffentliche Ladepunkte müssen zu diesem Zeitpunkt in Deutschland installiert sein. Gegenüber heute bedeutet das sowohl eine Verzehnfachung der Anzahl der Fahrzeuge als auch der Ladepunkte.

Auch die Treiber der Wertschöpfung im Automobilbereich werden im Jahr 2030 andere sein als noch heute. Nicht mehr PS, sondern der durch Software und Vernetzung gebotene Komfort von Fahrzeugen werden wettbewerbsentscheidend sein. Das heißt, dass der Automobilwirtschaft eine grundlegende Umstellung der Wertschöpfungsketten innerhalb der nächsten neun Jahre gelingen muss.

Mit einer „Roadmap für eine erfolgreiche Transformation“ wurden drei thematische Schwerpunkte für den Strategiedialog Automobilwirtschaft BW festgelegt, die diesen Wandel spiegeln:
  1. Elektrifizierung vorantreiben – Skalierung von SDA-Projekten
  2. Innovationsschwerpunkt Digitalisierung weiter vorantreiben
  3. Transformationsprozess stützen und begleiten.
Entlang dieser Schwerpunkte wird der SDA nun in ein neues, mehr denn je ressortübergreifendes und agileres Format überführt. Mehr zur neuen Struktur und Arbeitsweise, weitere Meldungen und den aktuellen Fortschrittsbericht des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW finden Sie im Internet.

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Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre,
Frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2022!
Ihre SDA-Geschäftsstelle

Ankündigungen


2. Arbeitswerkstatt - Förderprogramm für digitale Mobilität in Kommunen

Mit dem neuen Förderwettbewerb „Kommunale Skalierung digitaler Mobilität in Baden-Württemberg“ sucht das Land aktuell innovative Vorhaben mit hoher Breitenwirkung – von intelligenter Verkehrssteuerung, über Park- und Logistiksysteme bis zu automatisiertem Fahren für Personen oder Waren. Bewerben können sich Konsortien bestehend aus einer antragstellenden und mindestens zwei weiteren Kommunen aus Baden-Württemberg mit einer Gesamteinwohnerzahl von mindestens 30.000 im Verbund mit mindestens einem Unternehmen der Mobilitätswirtschaft aus Baden-Württemberg. Das Fördervolumen beträgt insgesamt 600.000 Euro. Die Antragsfrist für die erste Bewertungsstufe läuft bis zum 31. Januar 2022. Durchgeführt wird der Förderwettbewerb im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft Baden-Württemberg sowie der Digitalisierungsstrategie digital@bw der Landesregierung.  Am 17. Januar 2022 findet zur weiteren Vernetzung und Klärung von Fragen zum Förderprogramm die 2. Arbeitswerkstatt statt.

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Jetzt auf Förderung bewerben!
(© Ministerium des Innern BW)
 

Förderung für digitale Mobilität in Kommunen geht in die zweite Runde

Mit einer zweiten Runde der Förderlinie „Erschließung offener Mobilitätsdaten durch Kommunen“ unterstützt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die innovative Anwendung von Mobilitätsdaten in Kreisen und Gemeinden. Gefördert werden Sachaufwendungen, die für die Offenlegung und für Use Cases von Mobilitätsdaten, insbesondere im Bereich Sharing und Parkraum, anfallen. Hierzu zählen insbesondere Kosten zur Beschaffung von Datensätzen aber auch von Software, Hardware, Dienstleistungen von Drittanbietern sowie Entwicklungskosten zur Nutzung der gewonnenen Daten in Anwendungen der Verkehrsinformation und -steuerung. Vom Ausbau der Nahverkehrsapp bis zum Parkleitsystem 2.0 bestehen diverse Projektmöglichkeiten mit einer Förderung von, projektabhängig, bis zu 150.000 Euro. Einreichfrist ist der 30.04.2022.

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Carsharing als Teil vernetzter Mobilität
(© Fotolia / Daniel Schoene)
 

AKTUELLES AUS DEN THEMENFELDERN


Wirtschaftsministerium führt Gutscheinprogramm zur Unterstützung des Mittelstands bei der strategischen Orientierung in der Transformation fort

Mit dem Beratungsgutschein Transformation Automobilwirtschaft wurde ergänzend zur Lotsenstelle Transformationswissen BW die Möglichkeit für mittelständische Unternehmen geschaffen, niederschwellig gemeinsam mit externer Unterstützung in die strategische Ausrichtung des eigenen Unternehmens im Rahmen der Transformation einzusteigen. Mit dem Beratungsgutschein konnten bisher über 110 Mittelständler aus ganz Baden-Württemberg mit überwiegend weniger als 50 Beschäftigten erreicht werden. Aufgrund der hohen Nachfrage bietet das Wirtschaftsministerium den Gutschein auch im Jahr 2022 weiter an und erweitert das bisher vorgesehene Jahresbudget um 400.000 Euro.

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Der Beratungsgutschein Transformation Automobilwirtschaft
(© Transformationswissen BW)
 

MobiData BW erneut bei bundesweiter Auszeichnung erfolgreich

MobiData BW, die Mobilitätsdatenplattform des Landes, ist am 15. November 2021 mit dem 1. Preis in der Kategorie „Projekte/Produkte“ beim „Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft“ in der Frankfurter Paulskirche ausgezeichnet worden. Die zwölfköpfige Fachjury würdigte insbesondere den innovativen Ansatz der Zusammenführung und Bereitstellung von mobilitätsrelevanten Daten als Grundlage einer flexiblen, nachhaltigen, vernetzten und umweltfreundlichen Mobilität - vor allem vor dem Hintergrund des Klimawandels. Der Innovationspreis wurde in diesem Jahr von der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft (DVWG) e.V. erstmalig verliehen. Bereits im September war die von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg betriebene Plattform beim bundesweiten eGovernment-Wettbewerb als ‚Bestes Digitalisierungsprojekt Bund/Land/Kommunen 2021‘ ausgezeichnet worden.

Weitere Informationen und Pressemitteilung
Preisverleihung: MobiData BW als bestes Digitalisierungsprojekt ausgezeichnet
(© NVBW)
 

Zulieferertag Automobilwirtschaft BW - Aufzeichnug ist online verfügbar

Digitalisierung und Software standen im Fokus des diesjährigen „Zulieferertag Automobilwirtschaft BW". Ziel für die Zukunft muss es sein, ökonomische Chancen digitaler Fahrzeuganwendungen zu nutzen und potenzielle Risiken zu vermeiden. In Esslingen kamen am 11. November 2021 internationale Branchenexperten und Branchenexpertinnen zusammen, um gemeinsam drängende Fragestellungen, wie etwa die Leistungsfähigkeit von Fahrerassistenzsystemen oder die Sicherheit im autonomen Fahrzeug, zu beleuchten. Mit seinem hybriden Format bot der Zulieferertag Automobilwirtschaft BW auch in diesem Jahr wieder eine Plattform zur Vernetzung. Die gesamte Veranstaltung können Sie jetzt auch noch online als Video ansehen.

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e-mobil BW-Geschäftsführer Loogen und Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut
(© e-mobil BW / KD Busch)
 

Der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft nimmt weiter Fahrt auf

Das Land Baden-Württemberg baut den InnovationsCampus Mobilität der Zukunft seit März 2021 deutlich aus und stellt in den nächsten vier Jahren 50 Millionen Euro für entsprechende Maßnahmen bereit. Im Januar 2022 starten jetzt die ersten gemeinsamen Verbundprojekte der Ausbau-Phase mit insgesamt sechs Millionen Euro an Fördermitteln. Der Fokus liegt hierbei auf den neuen Forschungsfeldern Software-Defined Manufacturing und Software-Defined Mobility mit Inhalten wie neuartige hybride Fahrzeugsensorik, Einsatz neuer Fertigungsverfahren für Brennstoffzellen, Systeme zur kontaktlosen Energieübertragung und Methoden für die Softwareentwicklung upgrade-fähiger Fahrzeuge.

Weitere Informationen
Zukunftsweisend: Der InnovationsCampus Mobilität der Zukunft
(© Sandra Kauffmann-Weiß)
 

Förderung für Elektroautor in Kombination mit Solaranlagen

Der neue „BW-e-Solar-Gutschein“ fördert Elektroautos in Kombination mit erneuerbarer Energiegewinnung durch Solarenergie. Das Förderprogramm des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen oder Vereine. Voraussetzung für 1.000 Euro Förderung ist die Anschaffung eines vollelektrischen Pkw, Leicht- oder Nutzfahrzeuges mit höchstens 160 kW Motorleistung und eine vorhandene oder geplante Photovoltaikanlage. Wird außerdem eine Ladestation installiert, gibt es für diese Wallbox zusätzlich 500 Euro vom Land.

Weitere Informationen
Bis zu 1.500 Euro Förderung für das eigene Elektroauto
(© Fotolia.com / 101123480)
 

15.000 neue Ladepunkte für Elektrofahrzeuge geschaffen

5.000 Anträge, 15.000 Ladepunkte, 30 Millionen Euro Fördervolumen: Mit dem Programm Charge@BW kann das Verkehrsministerium Baden-Württemberg auf eine Erfolgsgeschichte zurückblicken. Nach dem Ende des Programms startet eine Förderung durch den Bund. Verkehrsminister Winfried Hermann sagte zu Charge@BW: „Die hohe Nachfrage zeigt, dass Baden-Württemberg bei der Ladeinfrastruktur mit dem Zuwachs an neuen E-Fahrzeugen gut Schritt halten kann. Auf dem Weg zu den im Land notwendigen zwei Millionen Ladepunkten bis 2030 ist aber noch einmal ein deutlicher Sprung erforderlich. Dafür werden neben Förderungen zunehmend auch ordnungsrechtliche Vorgaben bedeutsam.“

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Erfolgsgeschichte: Das Programm Charge@BW wird durch Förderung des Bundes abgelöst
(© Ministerium für Verkehr
Baden-Württemberg)
 

Neue Abteilung "Mobilitätszentrale, digitale und vernetzte Mobilität" im Verkehrsministerium

Mit seiner strategischen Neuausrichtung passt sich der SDA BW neuen Anforderungen an und auch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg setzt hierbei künftig neue Akzente. Der neue Schwerpunkt „Daten“ umfasst vorrangig die Aktivitäten der bisherigen Themenfelder „Verkehrslösungen“ und „Digitalisierung“. Die Digitalisierung und der dafür notwendige Ausbau entsprechender Infrastrukturen sind für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg von großer Bedeutung. Dafür treibt zusätzlich im Ministerium für Verkehr ab nächstem Jahr eine neue Abteilung zur digitalen und vernetzten Mobilität die Hochskalierung intermodaler Daten und des autonomen Fahrens voran, denn: Mobilität und Digitalisierung rücken immer mehr zusammen.

Weitere Informationen
Die Mobilitätszentrale BW wechselt in das Verkehrsministerium
(© Joachim E. Roettgers GRAFFITI)
 

Vorstellung einzelner Modellkommunen Kompetenznetz Klima Mobil Teil 6: Ortenau

In der „Modellregion Mobilitätsnetzwerk Ortenau“ haben sich sieben Kommunen zusammengeschlossen, um gemeinsam die Etablierung eines kommunenübergreifenden Mobilitätsangebots voranzutreiben. Die Städte Kehl, Lahr, Offenburg, Gengenbach und die Gemeinden Willstätt, Rheinau, und Schutterwald sind daran beteiligt.

Kern des Modellvorhabens ist die Einrichtung von Mobilitätsstationen, an denen verschiedene Sharing-Angebote bereitgestellt werden sollen, etwa für Leihräder und (E-)Car-Sharing-Fahrzeuge. Die Mobilitätsstationen sollen eng mit dem ÖPNV verknüpft werden, sodass deren Angebote als Zubringer oder zur Weiterfahrt intermodal genutzt werden können.

Das Modellvorhaben soll zeigen, dass auch kleine Kommunen die Möglichkeit haben, zum Kilmaschutz im Verkehr beizutragen, besonders dann, wenn sie kooperativ denken, planen und handeln.

Weitere Informationen
Sieben Kommunen haben sich in der Modellregion Ortenau zusammengetan
(© Einfach Mobil)
 

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