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24. November 2020

Strategiedialog Automobilwirtschaft
Newsletter 11/2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

der im Mai 2017 initiierte Strategiedialog Automobilwirtschaft BW (SDA) vernetzt Akteure über die Grenzen von Branchen, Ressorts und Technologien hinweg. Klimaziele, neue Mobilitätskonzepte und gesellschaftliche Veränderungen führen weltweit zu neuen, veränderten Rahmenbedingungen, an denen sich die Automobilwirtschaft und verbundene Wirtschaftszweige orientieren müssen. In diesem Jahr hat zusätzlich die Corona-Pandemie unser Wirtschaftssystem erschüttert.

Darauf hat die Landesregierung reagiert. Im Oktober 2020 hat der Landtag von Baden-Württemberg einen zweiten Nachtragshaushalt beschlossen. Darin enthalten ist ein Maßnahmenpaket ʺZukunftsland BW – Stärker aus der Kriseʺ, das über 280 Mio. Euro für den Bereich Transformation, Klimaschutz und Mobilität vorsieht. Weiter wird auch der Bereich Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) massiv gestärkt und mit ʺBW Investʺ ein branchenüberreifendes Innovations- und Investitionsförderprogramm aufgelegt.

Mit der Zwischenbilanzkonferenz im September 2020 wurde ein großer Meilenstein des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW erreicht. Vieles wurde bisher angestoßen, erprobt und umgesetzt. Die virtuelle Ausstellung der Zwischenbilanzkonferenz können Sie noch bis Ende Februar 2021 besuchen und einen Blick in die Zukunft der Mobilität werfen. Über 300 Filme, Erklärpräsentationen, digitale Poster und 3D-Modelle geben Einblicke in die Mobilitätslösungen von heute und morgen. Zudem finden Sie Live-Mitschnitte der Zwischenbilanzkonferenz mit informativen Expertenrunden, der Pressekonferenz mit Vertreterinnen und Vertretern der Automobilwirtschaft sowie den Interviews zu den Themen des Strategiedialogs.

Darüber hinaus finden Sie alle Meldungen und den aktuellen Fortschrittsbericht des Strategiedialogs BW ebenfalls im Internet. Einen SDA-Film und fünf Themenreportagen können sie auch über den YouTube-Kanal der Landesregierung BW abrufen.

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Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre
Ihre SDA-Geschäftsstelle

Ankündigungen


Digitalevent zur Netzintegration von Elektromobilität der Netze BW am 1. Dezember 2020

Ist unser Stromnetz fit für die Elektromobilität? Das Digitalevent zur Netzintegration Elektromobilität der Netze BW gibt Antworten. Digital. Praxisnah. Zukunftsweisend.

Fachexpertinnen und Fachexperten der Netze BW und Gäste aus Politik, Wirtschaft und Forschung zeigen in spannenden Impulsvorträgen die Relevanz eines starken und intelligenten Stromnetzes im Zusammenhang mit Elektromobilität. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Events haben darüber hinaus die Möglichkeit, virtuelle 3D-Touren durch die NETZlabore zu unternehmen und am Ende der Veranstaltung an einer Live-Podiumsdiskussion aktiv teilzunehmen.

Weitere Informationen und Online-Registrierung
Logo der Veranstaltung
© Netze BW
 

Auszeichnung „Wir machen Mobilitätswende“ – 20 wegweisende Projekte nominiert

Die Auszeichnung „Wir machen Mobilitätswende!“ würdigt Menschen in Unternehmen, Kommunen und Organisationen, die Ideen für eine nachhaltige Mobilität professionell umsetzen. Aus 67 Bewerbungen wurden nun 20 Projekte ausgewählt und die Vorreiterinnen und Mitgestalter für die Auszeichnung am 2. Dezember nominiert. Es gibt für jede nominierte Person und ihr Projekt einen kurzen Film (ca. drei Minuten), der mehr verrät über die zukunftsträchtigen Ideen. Schauen Sie doch mal auf YouTube vorbei! Am 2. Dezember werden die sieben Gewinnerinnen und Gewinner im Rahmen einer Auszeichnungsfeier bekanntgegeben.

Weitere Informationen
Linienbus zeigt Schriftzug "Wir machen Mobilitätswende!"
© KEA-BW / Ellen Wurster
 

AKTUELLES AUS DEN THEMENFELDERN


Neues Institut für Nachhaltige Mobilität an Hochschule Karlsruhe (bwim) eröffnet

Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Verkehrsminister Winfried Hermann haben am 27. Oktober 2020 an der Hochschule Karlsruhe das neue Institut für Nachhaltige Mobilität (bwim) eröffnet. Für die Jahre 2020 und 2021 unterstützt das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg das Institut mit einem Gesamtvolumen von 650.000 EUR. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg unterstützt das neue Institut inhaltlich.
Verkehrsminister Winfried Hermann MdL dazu: „Für eine lebenswerte und wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft müssen wir heute gemeinsam die Herausforderungen der Mobilitätswende angehen. Dafür braucht es neue Ideen, für deren Umsetzung ein professioneller Rat der Schlüssel zum Erfolg sein kann.“
Winfried Hermann und Theresia Bauer bei der Eröffnung
© Tobias Schwerdt
Hermann betonte zudem, dass eine enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft notwendig sei, um die Mobilitätswende erfolgreich zu meistern. „Deshalb war es für mich ein besonders wichtiges Anliegen, dieses Institut als Nukleus eines Netzwerkes zu schaffen. Hier bringen wir die Kompetenzen der baden-württembergischen Hochschulen zusammen. Das Institut unterstützt mit seiner wissenschaftlichen Expertise zukünftig die zentralen Akteure im Land und vor Ort und trägt somit dazu bei, die nachhaltige Mobilität weiter voranzubringen.“ Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ergänzte: „Die Hochschule Karlsruhe stellt hierbei das künftige Zentrum der Forschung in Baden-Württemberg dar und bündelt die Expertise des Landes in Forschung, Entwicklung und Anwendung im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz.“

Weitere Informationen

Automatisierte Erfassung von Straßenschäden – InKoMo 4.0

Durch das Förderprogramm InKoMo 4.0 (Innovations-partnerschaften zwischen Kommunen und der Mobilitäts-wirtschaft 4.0) sollen bereits erfolgreich erprobte digitale Mobilitätslösungen verbessert und auf weitere Regionen übertragen werden. Eines der Projekte des Förderprogramms ist das Projekt der Stadt Hockenheim zur automatisierten Erfassung von Straßenschäden. Dabei werden Smartphones mit der App in kommunalen Nutzfahrzeugen installiert. Das System ist bereits auf dem Markt und wird von Kommunen genutzt. Nun sollen Bild- und Erschütterungsdaten auf einer gemeinsamen Web-Plattform verarbeitet werden und automatisierte Auswertungen auf steigendem Qualitätsniveau erlauben. Damit könnten auch automatisiert Vorschläge für die Sanierungsplanung erstellt werden.

Weitere Informationen
Teilnehmende der Eröffnungsveransatltung am Hockenheimring
© Lichtgut / Leif Piechowski
 

AgiloBat – Batteriezellen flexibel produzieren

Im Forschungsprojekt AgiloBat arbeiten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Partner an der Zukunft der Batteriezellenfertigung in Deutschland. Das Ziel lautet, die Batteriezellenfertigung im Hinblick auf Format, Material und Stückzahlen zu flexibilisieren. Dazu entwickeln Forscherinnen und Forscher ein agiles und flexibles Produktionssystem.
Aktuelle Produktionssysteme für Batteriezellen produzieren standardisierte Zellen, die nicht spezifisch an Kundenwünsche angepasst sind. Das ist bei AgiloBat anders. Durch die Entwicklung flexibler und technologieoffener Produktions-systeme kann sowohl auf Anforderungen der Industrie als auch auf neue Erkenntnisse der Grundlagenforschung schnell reagiert werden.
Das im Rahmen des Strategiedialogs geförderte Landes-vorhaben wird durch ein großes BMBF-Projekt ergänzt.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Förderung durch das Land sowie zum BMBF-Projekt
SmartBatteryMaker, der gerade eine AgiloBat Zelle stapelt
© wbk/KIT / Tobias Storz 

Zulieferertag BW am 5. November 2020 – Ausschnitte der digitalen Veranstaltung

Weltweit stellt die Corona-Pandemie die Wirtschaft vor große Herausforderungen. Lieferketten sind gestört und wichtige Absatzmärkte nach wie vor geschwächt. Mittlerweile zeigen erste Indikatoren eine positive Tendenz und die industriellen Kernbranchen in BW – der Fahrzeugbau und die Zulieferindustrie – wählen neue Strategien. Die Hilfsmaßnahmen des Bundes und des Landes konnten frühzeitig unterstützen. Sie ersetzen aber nicht einen strategischen Transformationsprozess zu neuen Produkten, Prozessen und Märkten. Intelligente Vernetzung von Produkten, softwaregestützte Dienstleistungen und Fertigungs-prozesse sind Schlüsselfaktoren. Der Zulieferertag Automobilwirtschaft BW am 5. November 2020 nahm diese Fragen in den Blick.

Weitere Informationen und Mitschnitt
Virtuellle Veranstalttung zum Zulieferertag
© KD Busch 

Die Veränderung gemeinsam mit den Bürgern gestalten – Bürgerbeteiligung

Wie gelingt in den Augen der Gesellschaft die Transformation der Automobilbranche? Was die Menschen bewegt, sind die Kernaspekte einer gelungen Mobilitätswende. Sie wünschen sich, dass man Elektroautos zu Hause und beim Arbeitgeber laden kann. Sie wünschen sich, dass ihre Batterien nachhaltig produziert werden. Einen attraktiveren und ausgebauten ÖPNV und dauerhaft weniger Pendelverkehre durch mehr Heim-Arbeit und Flexibilität (auch nach Corona) sind den Baden-Württembergerinnen und Baden-Württembergern ebenfalls wichtig. Und nicht zuletzt: Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Emissionsreduzierung sollen in der Branche gefördert werden.
Bürgerinnen und Bürger im Gespräch
© Staatsministerium BW / Gerhard Kopatz
 
Spannende Themen? Richtig! Das Themenfeld Gesellschaft und Mobilität will noch mehr darüber erfahren und inhaltlich weiter in die Tiefe gehen, wie die Veränderung des Automobilstandorts gelingen kann. Ziel ist es, die Projekte des Strategiedialogs mit den Bürgerinnen und Bürgern zu vertiefen und Themen zu identifizieren, die mit der Öffentlichkeit diskutiert werden sollen. Im kommenden Jahr werden Runde Tische, Fokusgruppen und Bürgerdialoge zeigen, unter welchen Bedingungen die Gesellschaft eine Transformation der Automobilbranche für möglich hält und was es dafür braucht.

Weitere Informationen

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Strategiedialog Automobilwirtschaft BW
Geschäftsstelle im Staatsministerium
Richard-Wagner-Str. 15
70184 Stuttgart
Deutschland

+49 711 2153-0
sda@stm.bwl.de
https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/themen/strategiedialog-automobilwirtschaft/

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